Hallo

Ich bin aktuell ein Auszubildender zum Kaufmann für Marketingkommunikation bei der Werbeagentur Havas Worldwide, wohne in Köln und fällte im Sommer 2014 die Entscheidung mich ehrenamtlich unter besonderen Bedingungen zu engagieren. Ich entschied mich für einen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im südlichen Afrika, in Namibia. Warum? Kinder waren und sind immer noch unsere Zukunft. Sie bestimmen den Weg, den unsere Gesellschaft gehen wird, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Vor vielen Jahren verlor ich eine mir bedeutende Person durch einen Autounfall in Namibia, die mich für Land und Leute faszinierte und mich noch heute sehr prägt. So fiel mir die Entscheidung mich nach Namibia entsenden zu lassen sehr einfach. Da mir das Zwischenmenschliche in unserer heutigen sehr traurigen Gesellschaft wichtig geworden ist, das Geben und Nehmen mehr an Gewicht und Bedeutung bekam, Achtsamkeit und Empathie eine noch größere Rolle in meinem Verhalten spielten, so rückten der Mensch und seine Bedürfnisse immer mehr in den Vordergrund, ganz besonders die der Kinder. Daher entschied ich mich u. a. die Nachhaltigkeit meines Freiwilligendienstes zu wahren und zusammen mit meiner Mitfreiwilligen den gemeinnützigen Verein Tangeni Shilongo Namibia e. V. zu gründen, um weiterhin finanzielle und materielle Unterstützung zu gewährleisten.

Weltwärts

Das Programm "weltwärts" ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, der durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2008 ins Leben gerufen wurde. weltwärts ist ein Lerndienst, der es Freiwilligen zwischen 18 und 28 Jahren für eine Dauer von 6 bis 24 Monaten ermöglicht, in einem Entwicklungsland Auslandserfahrungen zu sammeln, Sprachkenntnisse und persönliche Kompetenzen zu erwerben. „Lernen durch tatkräftiges Helfen“ ist das Motto des Freiwilligendienstes. weltwärts soll das Engagement für die Eine Welt, gegenseitige Verständigung, Achtung und Toleranz nachhaltig fördern, denn Gemeinsames Arbeiten und Lernen kennt weder Rassismus noch Ausgrenzung. Der Freiwilligendienst fördert nicht nur gezielt Einsätze in Afrika, sondern auch in Staaten wie Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Mehr zu weltwärts unter www.weltwärts.de

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Meine Organisation

Das Deutsche Rot Kreuz - hinter diesem Namen verbirgt sich eine weltumspannende Organisation, die in der Katastrophenhilfe und in der Entwicklungsarbeit in über 186 Ländern auf der ganzen Welt tätig ist. Im Jahr 1921 wurde das Deutsche Rote Kreuz gegründet und verzeichnet mittlerweile über 4 Millionen Mitglieder. Mehr Informationen unter: www.drk.de

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Unser Verein

Das DRC School Project & Community Centre, in dem ich ein Jahr gearbeitet habe, ist ein nicht staatlich finanziertes Schulprojekt und hält sich durch Sponsoren aufrecht. Daher entschieden meine Mitfreiwilligin Malina John und ich mich dafür nach Rückkehr die Nachhaltigkeit unserer Arbeit zu wahren und einen gemeinnützigen Verein zu gründen, um weiterhin das Vertrauen unseres mittlerweile großen Netzwerks zu genießen und unserem Schulprojekt weiterhin die gewünschte materielle und finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, damit kostenlose Bildung weiterhin gewährleistet ist. Wir sind glücklicherweise durch das Finanzamt dazu berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen, sodass wir uns über jede Sach- oder Geldzuwendung freuen, vorerst jedoch über einen Besuch auf unserer Internetseite www.tangeni-shilongo-namibia.de

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Mein Projekt

Das School Project & Community Centre befindet sich auf sandigem Boden der Wüste Namib in der Wohnsiedlung der Democratic Resettlement Community (DRC), einem Slumviertel Swakopmunds in Namibia. Dieses dient der gesamten Gemeinde, konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. In der Hoffnung auf Arbeit ziehen viele Leute aus dem Norden Namibias an die Küste, was zur Bildung von armen Vorstädten in den letzten Jahrzehnten geführt hat. So haben die meisten, der dort lebenden Menschen, keine oder nur unregelmäßig Arbeit und sind gezwungen im DRC unter ungünstigen Umständen zu leben. Einige tausend Menschen leben dort in Hütten, die aus Müllteilen gebaut worden sind, ohne Elektrizität und fließendes Wasser. Die öffentliche Einrichtung besteht aus drei aneinandergeschweißten Containern mit zwei Klassenräumen und aus zwei einzelnen Containern, einer Computerklasse mit 7 Computern und einem Klassenraum für die Pre-School, ähnlich einem Kindergarten. Im School Project & Community Centre werden Kinder und Jugendliche in Mathe und Englisch unterrichtet, die sich den Besuch einer staatlichen Schule aus finanziellen Gründen nicht leisten können. Das Angebot dieser Einrichtung geht von der Hilfe bei der Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag über das Einführen von verschiedenen Nachmittagsaktivitäten bis hin zur Mithilfe bei der Durchführung von Computerunterricht.

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